Checkliste: 7 Schlüsselfragen für erfolgreiche Digitalkonzepte

Veröffentlicht am 2020-5-13 | Autor: Lukas Musilek
Viele "digitale Lösungen" haben ein Problem: sie sind zwar digital – aber keine Lösung. Mit diesen 7 Schlüsselfragen verhinderst Du, dass Dein Projekt am Problem vorbei entwickelt wird. Du schaffst eine Basis für digitale Lösungen mit maximalem Mehrwert für Dein Unternehmen und Deine Nutzer.

Viele Apps, Webanwendungen und andere "digitale Lösungen" haben ein Problem: sie sind zwar irgendwie digital - aber sie sind keine Lösung.

Warum

Weil der Fokus zu sehr auf der technischen Umsetzung liegt statt darauf, maximalen Mehrwert für das Unternehmen und seine Kunden und Nutzer zu stiften.

Wenn Du erfolgreiche Digitalprojekte mit echtem Mehrwert schaffen willst, solltest Du Dich immer erstmal diesen Fragen widmen. Nach unserer Erfahrung spielen diese 7 Fragen in der Konzeption eine essentielle Rolle:  

Checkliste: 7 Schlüsselfragen für erfolgreiche Digitalkonzepte

  1. Kenne ich die potentiellen Nutzer meines Produktes / meiner App / meiner Anwendung?
  2. Kenne ich deren Arbeitsabläufe, Problemstellungen, Bedürfnisse? Kann ich daraus konkrete Features und Funktionen ableiten, die ihre Arbeit effizienter, ihr Leben einfacher machen oder anderweitigen Mehrwert stiften (beispielsweise Imagegewinn, Gefühl von Sicherheit, Chancen durch Weiterbildung)
  3. Welche weiterführenden unternehmerischen Ziele verfolge ich mit meinem Digitalprojekt? Ist es es ein internes Tool für mehr Effizienz und geringere Fehlerquoten? Launche ich eine innovative App, die erfolgreich am Markt positioniert werden soll? Will ich mit meinem Produkt bei „Die Höhle der Löwen“ überzeugen?
  4. Habe ich eine Strategie, um meine unternehmerischen Ziele gewinnbringend mit den Zielen meiner Zielgruppe zu verknüpfen?
  5. Welchen unternehmerischen Mehrwert soll mir das Projekt bringen und was ist ein entsprechend sinnvolles Budget für die Umsetzung?
  6. Welche mittelfristig geplanten Unternehmensziele gilt es beim aktuellen Digitalprojekt zu berücksichtigen? (beispielsweise Verknüpfung mit zugekauften Softwarelösungen, Veröffentlichung in Appstores, Mandantenfähigkeit mit kundenspezifischen Anpassungen, Schnittstellen zu Drittdienstleistern)
  7. Mit welcher Nutzungsdauer ist zu rechnen? Handelt es sich um einen kurzlebigen Prototypen, um eine Idee unter realen Marktbedingungen zu testen und schnell weiterzuentwickeln? Oder geht es um die digitale Basis deines Unternehmens, wo Skalierbarkeit, kontinuierliche Weiterentwicklung und Schnittstellenkompatibilität unabdingbar sind?
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Die Erkenntnisse aus diesen Fragen bilden die Basis für eine erfolgreiche Entwicklung. Denn so stellst Du sicher, dass Deine Software nicht am Nutzer bzw. am Problem "vorbeientwickelt" wird. Es gibt ein klares Ziel bzw. eine konkrete Vorstellung von der Lösung, worauf Du alle Projektbeteiligten einschwören kannst. Das wird Deinen Entwicklungsprozess ungemein verbessern und beschleunigen.

In den kommenden Blogbeiträgen beschäftigen wir uns mit den nächsten Projektschritten:

  • Anforderungen erarbeiten (funktionaler und nichtfunktionaler Art)
  • Projektteam zusammenstellen
  • Nutzeroberfläche gestalten (UI-Design)
  • sich um optimale Nutzererfahrung kümmern (UX-Design)
  • technische Umsetzung (Development, Testing, Deployment, CD/CI)


Planst Du gerade Dein nächstes Digitalprojekt? Haben wir Dich auf neue Gedanken gebracht? Wir liefern nicht nur wichtige Fragen sondern unterstützen Dich praktischerweise auch bei den Antworten: Ruf uns an unter +49 (0)851 / 20 42 67 50 oder schreib uns an hallo@dieneueentwicklung.de